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Samstag, 27. März 2010

TechniScope: 35-mm, 2-perf — Scope ohne Anamorphot

Allein vier Beiträge über die sich seit rund zwei Jahren anbahnende Revitalisierung des 2-Perf. 35-mm-Formats zur sphärischen Bildaufnahme im Bildseitenverhältnis 1 : 2,41 (war mal 1: 2,35 bei Scope) in der Ausgabe 1/2010 des "InCamera"-Kundenmagazins von Eastman Kodak. Panavision ist handlungsbezogener Wortführer; bestimmt wird ARRI auch noch nachziehen. In der selben Ausgabe auch ein Beitrag zu Hanekes "Das weiße Band" und ein Interview mit Ken Burns, der wieder Briefe von eigener Hand mit eigener Handschrift schreibt, weil (außer Filmstreifen, wie seinem jüngsten 12-Stunden-Epos über die US-Nationalparks) von Festplatten in extrem kurzer Zeit nichts übrig bleiben wird.

ATRIUM

Dienstag, 26. Mai 2009

16mm anamorphotisch

Die Juni-Ausgabe des "Film&TV Kamermann" vom 20. Mai ist durchgängig besonders lesenswert. Nicht nur erfahren wir von Franz Kraus von ARRI die ökonomische Dellenwirkung durch der RED-Bewegung aufs eigene Haus und die Bilanz, sondern auch, dass man 16-mm-Negativ ganz hervorragend in Kambodscha (wohl spährisch) belichten kann, aber auch mittels neuer Anamorphote in Scope; durch viele Beiträge zieht sich eine — durch D.I. entstandende — hybride Arbeitsweise, wenn für Medium-Shots eben 16-mm-Format genommen wird, während bei Landschaftstotalen mit dem besonderen Glanz dann auch zu 35-mm gegriffen wird, und so die "hybride Arbeitsweise" ganz neuen Sinn bekommt. Ein längerer NAB-Report belegt fast menschenleere Gänge an den ersten Messetagen bei einer Explosion von neuen Produktvorstellungen auf dem Gebiet der PL-Mount-Optiken, was wiederum dem Push durch RED und Sonys Digital Cinema Kameras zu verdanken ist. Schließlich, dass man mit LomoScope, also russischen Aufnahmeanamorphoten, auch ganz hervorragend in Deutschland arbeiten kann — und, dass man TechniScope 2-Perf auch für 1 : 1,85 adaptieren kann, wenn man besonders intensiv in München bettelt. In der Rubrik der Kurzmeldungen fiel auf, dass FAB nach der eigentlich immobilienbedingten Insolvenz tatsächlich den Sendebetrieb eingestellt hat. (war mir bislang noch entgangen). Was wohl aus "Ars Vivendi" werden wird? — Wie immer beim "Kameramann" muß man sich noch mit der Druckausgabe begnügen. Nichts online...

ATRIUM