Während der weibliche Teil der US-IT-Welt verwundert ist über die Wortschöpfung einer "iBinde", protestierten am Rande der gestrigen Apple-Versammlungsfeier in San Francisco einige wenige der "Free Software Foundation", die darüber entsetzt sind, dass das entsprechende Gerät der mobilsten Firma der Branche ('bloss weg von PC und Notebook') eine weitere Zurückdrängung freier Software mit freien und das heißt offenen Vertriebswegen bedeutet.
Im Klartext:
No free software
No installing apps from the Web
No sharing music or books
We can remotely disable your apps & media
Der nächste konsequente Schritt wäre dann, dass das "goldene Kalb des DRM" schließlich demnächst auch noch auf die UNIX-Oberflächen der PCs und Notebooks "aufgesetzt" würde. Na vielen Dank auch!
ATRIUM
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Donnerstag, 28. Januar 2010
Montag, 23. November 2009
Der Schrankenwärter und seine Moral
Paul Graham hat in seinem Blog einen höchst interessanten Text über "Apple's Mistake" geschrieben. Die Firma Apple begeht zur Zeit, laut Grahams Analyse, einen ziemlichen Kardinalfehler, der das Ende ihres exponentiellen Erfolgs- und Wachstumskurses antizipieren lässt: Im Kappen einer notwendigerweise direkten Beziehung zwischen Software-Entwicklern und Endnutzern durch einen zwischengeschalteten "Schrankenwärter", den "Application-Store" statt freiem Web-Zugang und -Vertrieb, ziehen sich nun die Begabtesten der Software-Entwickler für das iPhone demonstrativ und enttäuscht zurück. Ob die Durchsetzung des Geschäftsmodells von "Software-Verlegern" damit noch klappen kann... ?
ATRIUM
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Tags:
Apple,
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Graham,
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Schrankenwärter,
Software
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