Variety meldet den Tod von William A. Fraker, der als D.P. so bedeutenden Filmen wie Paint Your Wagon, Rosemary’s Baby, Bullitt, Gator, Looking for Mr. Goodbar, Heaven Can Wait und 1941 ihren cinematischen wie charismatischen Zeit-Look gab. Ein bedeutender Verlust für das US-Kinos von "New Hollywood" am Ende der ausgehenden 1960er bis in die späten 1970er-Jahre.
Die NYT bringt einen Nachruf auf den US-Natur-Doku-Filmer Irwin Rosten.
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Samstag, 5. Juni 2010
Sonntag, 9. Mai 2010
"Why I Hate 3-D (and You Should Too)"
Roger Ebert äußert sich mit dieser Überschrift in der am Montag erscheinenden (und bereits online gestellten) Newsweek-Ausgabe zum Thema 3D im Kino. Interessant dabei, dass Ebert bei seiner Vorliebe für Filmverfahren wie 'MaxiVision48' und 'Showscan' bleibt und darauf insistiert, dass episch-hochauflösende 2D-Filmverfahren mit höherer Bildfequenz wesentlich bessere Räumlichkeit vermitteln als das bloß simulierende 3D: das Fenster zu Welt, das wir filmgeschichtlich bereits mal hatten bei den Todd-AO-70mm-Verfahren der 1950er und 1960er. A.O. Scott legt zum Thema 3D heute unter der Überschrift "Adding a Dimension to the Frenzy" in New York Times nach.
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Freitag, 23. April 2010
Dede Allen, Arnold Spohr, Werner Schroeter
Dass im US-Kino der ausgehenden 1960er-Jahre visuell sich aufregende, prickelnde Entwicklungen ereignet haben, ist sicherlich auch dem damals neu aufkommenden, künstlerischen Mut der Film-Editoren zu verdanken. Eine aus dieser Topliga neben Thelma Schoonmaker und Allen Coates hat uns am 17. April 86-jährig verlassen: Dede Allen. Hier der Link zum Nachruf bei der L.A. Times. Von "Odds Against Tomorrow" (1959) als spätem US-Noir von Robert Wise über den konstruktivistischen Schnittessay bei "Bonnie and Clyde" (1967), menschliche Abgründe bei "Alice's Restaurant" (1969) und "Little Big Man" (1970), implodierende Farce bei "Dog Day Afternoon" (1975), bei "Slaughterhouse-Five" (1972) und bei "Slap Shot" (1977) sowie einem Epos nach langer Unterbrechung und mit dramaturgischer Unterbrechung – also Pause – bei "Reds" (1981) bis hin zu den "Wonder Boys" (2000). Final Cut war "The Final Cut" von 2004 (und doch nicht ganz).
Arnold Spohr, der Impressario der Royal Winnipeg Ballet Co. starb am 12. April ebenfalls 86-jährig. Er war der Star des Dokumentarfilms "40 Years of One Night Stands", den wir beim Globians Doc Fest Berlin 2009 zeigen konnten. Traurig für die Tanzwelt, aber gut für den Dokfilm, der es immerhin namentlich in den Nachruf der NYT geschafft hatte.
Und dann hat Dave Kehr in der NYT vom 21. April einen Nachruf auf Werner Schroeter veröffentlicht, auch wenn der offene Liebesbrief von Holger Mischwitzky zugegebenermaßen sich interessanter las.
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Arnold Spohr, der Impressario der Royal Winnipeg Ballet Co. starb am 12. April ebenfalls 86-jährig. Er war der Star des Dokumentarfilms "40 Years of One Night Stands", den wir beim Globians Doc Fest Berlin 2009 zeigen konnten. Traurig für die Tanzwelt, aber gut für den Dokfilm, der es immerhin namentlich in den Nachruf der NYT geschafft hatte.
Und dann hat Dave Kehr in der NYT vom 21. April einen Nachruf auf Werner Schroeter veröffentlicht, auch wenn der offene Liebesbrief von Holger Mischwitzky zugegebenermaßen sich interessanter las.
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Montag, 22. März 2010
Die versensorte Welt
Einen weiteren Durchbruch in der Sensortechnik, also der Wandlung von optischer Information in elektrisch-digitale Signale, verspricht dieser Beitrag vom 21. März 2010 in der New York Times, bei dem in Kamera-Scannern statt Silizium-Chips nunmehr ein "Quantum-Dot"-Film eingesetzt werden soll. Dieser verspricht wesentlich mehr Sensibilität (und das heißt reduziertes Rauschverhalten) bei geringen Lichtverhältnissen und eine Vervierfachung der Auflösung bei vergleichbarer Baugröße. Die Plage einer "versensorten Welt" wird damit bestimmt noch größer, weil tendenziell immer unscheinbarere (und gemeinhin unsichtbare) Scaneinrichtungen Vorgänge der realen Welt in immer besseren Parametern transformieren können. Welcher Algorhitmus schaut sich welche Welt wie an?
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Zukunft des Lokaljournalismus:
THE BAY AREA NEWS PROJECT
Wo ja auch in Berlin der Lokaljournalismus neu erfunden werden darf, bringt das neue BAY AREA NEWS PROJECT für die Bucht von San Francisco gerade erfrischende Impulse. Die Pressemitteilung der Kooperation zwischen NYT und dem BAY AREA NEWS PROJECT findet sich hier. Statt sich Pfauenautoren für "Berliner Seiten" überregionaler Tageszeitungen zu leisten, wäre die damalige Investition in eine Non-Profit-Struktur, die mehr sein will als Pfauenautoren aufzubauen und durchzufüttern, sicherlich für die damalige Zeit zu kühn gewesen. Denn damals galt ja noch das anzeigenbasierte Finanzierungsmodell für Tageszeitungen und eine gewisse Fehl-Einschätzung der Gravitationswirkung Berliner Verhältnisse. Innovativ in der Branchenkrise zu bleiben, bedeutet in diesem Falle also einer gut mit Risikokapital ausgestatteten Non-Profit-Gründung Instant-Reputation zu verschaffen, die eigene Lokalausgabe für die Bright People an der Westküste mit ihrer Hilfe auszubauen, zudem die Kosten für das eigene Vor-Ort-Büro loszuwerden und das lokal nunmehr assoziierte "Nachrichtenbureau" in Form eines neuen lokalen Leitmediums zum Syndikatdienst für Nachrichten anderer Medien zu positionieren, inklusive einer Website (mit Sublokalnachrichten der Nachbarschaften und Cities). -- So eine Strategiedichte und Zupackkraft bei der eigenen Neuerfindung bekommt man hierzulande nicht oft zu Gesicht. Danke an Katrina für den erhellenden FB-Fingerzeig!
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Innovationsferne Unternehmenskulturen
In der NYT heute ein sehr lesenswerter Insider-Kommentarbeitrag von Dick Brass, der von 1997 bis 2004 als einer der "vice presidents" bei Microsoft arbeite. Nachvollziehbar, wie sich eine von Anfang an geprägte Unternehmenskultur der "Innovationsferne" bei entsprechend skalierter Größe immer destruktiver auf die Zukunftsfähigkeit von ökonomischen Entitäten auswirkt. "Bullish" Märkte zusammenzutreiben hat nach dem "Abgrasungsvorgang" sofort die jeweilige Wachstumsgrenze erreicht; eine Lektion und Grenze, die auch Apple in nicht allzu ferner Zukunft zu spüren bekommen dürfte.
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Samstag, 9. Januar 2010
Dave Kehr über 3-D im Kino
Auch Dave Kehr hat sich gerade unter dem Titel "3-D’s Quest to Move Beyond Gimmicks" zum 3-D-Boom und "Avatar"-Durchbruch in der NYT geäußert, wesentlich 'softer' und oberflächlicher als Thomas Elsaesser, aber immerhin sehr skeptisch, ob es dramaturgisch gelingen wird, diese 'Technik der kleinen Schritte' im Erzählkino ohne Spezialeffekte – also etwa in Historiendramen, Komödien und anspruchsvollen Autorenfilmen – beim Publikum akkulturierbar zu machen.
Kehr hatte eine Woche zuvor bereits, ebenfalls in der NYT, seine Bedenken zum Verlust von weiten Teilen des Repertoirs durch den Technikwechsel von der DVD zur Blu-Ray (auch ganz ohne 3-D-Erweiterungen) niedergeschrieben. —— Unter dem Titel: "The Ballad of Blu-ray and Scratchy Old Film" befürchtet er eine erneute Einengung des überlieferbaren Werk-Kanons, wie es sie bereits beim Technikwechsel von VHS zur DVD gegeben hat. Kehr sieht allerdings Lösungsansätze im medienträgerfreien Onlinevertrieb, wenn alte TV-Sendebänder und -Filmabtastungen (als Vorlage zur einstigen VHS-Duplizierung) für Streamingformate einer neuen Nutzung zugeführt werden, und somit die Vielzahl der Vertriebsmöglichkeiten den Repertoire-Verlust durch die BluRay-Technik wieder wett machen können. Was natürlich auch ein Treppenwitz ist: Die Verbesserung der direkten Nachfolgetechnik führt zur Verschlechterung des Programmangebots.
Hinzu tritt die Vermutung, dass mehr als fünf Jahre nach der Vorstellung der HD-Silberscheibentechnik wohl keine 10 Jahre mehr (wie einst bei der DVD) zur "Akkulturation" der Technik im Heimmarkt zur Verfügung stehen werden, wenn SONY etwa binnen kurzer Zeit seine neuesten proprietären Scheibenergüsse in inkompatibler Mehrschichten-Speicherungstechnik baldigst vorstellen dürfte –– sofern dann überhaupt noch 'Scheiben' statt 'Chips' zur Anwendung kommen. Siehe dazu auch die gerade erfolgte Ankündung von HDCAM-SR-Speicherchips.
Kehr argumentiert allerdings in eine ähnliche Richtung, wie ich bei meiner Anmerkung zum Thema "Die Fallstricke des Offensichtlichen": Die höheren Auflösungsparameter der digitalen Medien lassen Film nicht nur sprichwörtlich "alt" aussehen; die Frage der Auflösung oder Artefaktfreiheit wurde beim 35-mm-Kinofilm im Jahrhundert seiner Anwendung jedoch nie gestellt, weil die 'Analogen Klassenverhältnisse" einst klar und unanfechtbar waren -- und die 35/70-mm-Kinoprojektion eben unanfechtbar die Königs- und Kaiserliga im damaligen, analogen Medienfeld waren. "Weiße Blitzer" vom Staub auf dem Negativ und sichtbar geworden beim Kopieren auf Positivfilm adelten den Medienträger ein zusätzliches Mal (statt billigem Bewegtbild vom Videomaterial). Dem 35-mm-Kinofilm etwa einen 'Mangel an digitaler Matrix-Auflösungskapazität' zu unterstellen, zeugt von besonders fortgeschrittener, geschichtlicher Umnachtung.
Digitale Unkultur ist gerade beim Präsentieren, Referieren und Referenzieren von Geschichtlichem vor allem eines nicht: hermeneutisch.
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Kehr hatte eine Woche zuvor bereits, ebenfalls in der NYT, seine Bedenken zum Verlust von weiten Teilen des Repertoirs durch den Technikwechsel von der DVD zur Blu-Ray (auch ganz ohne 3-D-Erweiterungen) niedergeschrieben. —— Unter dem Titel: "The Ballad of Blu-ray and Scratchy Old Film" befürchtet er eine erneute Einengung des überlieferbaren Werk-Kanons, wie es sie bereits beim Technikwechsel von VHS zur DVD gegeben hat. Kehr sieht allerdings Lösungsansätze im medienträgerfreien Onlinevertrieb, wenn alte TV-Sendebänder und -Filmabtastungen (als Vorlage zur einstigen VHS-Duplizierung) für Streamingformate einer neuen Nutzung zugeführt werden, und somit die Vielzahl der Vertriebsmöglichkeiten den Repertoire-Verlust durch die BluRay-Technik wieder wett machen können. Was natürlich auch ein Treppenwitz ist: Die Verbesserung der direkten Nachfolgetechnik führt zur Verschlechterung des Programmangebots.
Hinzu tritt die Vermutung, dass mehr als fünf Jahre nach der Vorstellung der HD-Silberscheibentechnik wohl keine 10 Jahre mehr (wie einst bei der DVD) zur "Akkulturation" der Technik im Heimmarkt zur Verfügung stehen werden, wenn SONY etwa binnen kurzer Zeit seine neuesten proprietären Scheibenergüsse in inkompatibler Mehrschichten-Speicherungstechnik baldigst vorstellen dürfte –– sofern dann überhaupt noch 'Scheiben' statt 'Chips' zur Anwendung kommen. Siehe dazu auch die gerade erfolgte Ankündung von HDCAM-SR-Speicherchips.
Kehr argumentiert allerdings in eine ähnliche Richtung, wie ich bei meiner Anmerkung zum Thema "Die Fallstricke des Offensichtlichen": Die höheren Auflösungsparameter der digitalen Medien lassen Film nicht nur sprichwörtlich "alt" aussehen; die Frage der Auflösung oder Artefaktfreiheit wurde beim 35-mm-Kinofilm im Jahrhundert seiner Anwendung jedoch nie gestellt, weil die 'Analogen Klassenverhältnisse" einst klar und unanfechtbar waren -- und die 35/70-mm-Kinoprojektion eben unanfechtbar die Königs- und Kaiserliga im damaligen, analogen Medienfeld waren. "Weiße Blitzer" vom Staub auf dem Negativ und sichtbar geworden beim Kopieren auf Positivfilm adelten den Medienträger ein zusätzliches Mal (statt billigem Bewegtbild vom Videomaterial). Dem 35-mm-Kinofilm etwa einen 'Mangel an digitaler Matrix-Auflösungskapazität' zu unterstellen, zeugt von besonders fortgeschrittener, geschichtlicher Umnachtung.
Digitale Unkultur ist gerade beim Präsentieren, Referieren und Referenzieren von Geschichtlichem vor allem eines nicht: hermeneutisch.
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
Abgesang auf die Dekade:
Kino als "Zwischenraum"
Den Abgesang auf die Dekade der Nuller Jahre des Kinos bringt heute MANOHLA DARGIS auf der NYT-Website (der Print-Artikel erscheint am 3.1.), der bei ihr zugleich ein Abgesang auf "Film" als Medium und Medienträger ist. Mit dem Sensationserfolg von "Avatar" scheint ihr die Zukunft des Kinos im Zwischenreich zwischen der Leinwand und dem Zuschauer zu liegen. "Avatar" belegt zugleich erneut die "Dolby-Allen-These", wonach ein grundlegend neues Kinoverfahren im Sinne von Technik einen durchschlagenden Erfolgsfilm mit Evidenzerfahrung zur Durchsetzung nach Anfangsversuchen benötigt. Das scheint hier, wie vor über 30 Jahren bei "Star Wars" mit "Dolby Stereo", erneut gelungen zu sein.
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Sonntag, 18. Oktober 2009
1962: Filmzeitalter auf Kollisionskurs
Unter die Überschrift "Films of ’62: When Eras Collided" stellt A.O. Scott heute in der New York Times seine bewertende Ankündigung einer bevorstehenden Filmreihe in der Brooklyn Academy of Music. Das "Gravitationszentrum des Kinos", das ich in diesem Beitrag vom 1. Mai 2009 auf's Jahr 1959 verortete, habe ich als Kraftzentrum für den gesamten Zeitraum von 1959 bis 1962 gelten lassen, schon bedingt durch lange und sich überlappende Vorproduktions-, Produktions- und Distributionszeiträume der damaligen Zeit. -- A.O. Scott sieht es so: "Lavish musicals, wide-screen historical epics and westerns were fixtures of the Hollywood menu even as popular taste was starting to outgrow them." Publikumsvorlieben können erwachsen werden; sie können sich aber freilich später auch wieder reinfantilisieren.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Das WALT DISNEY FAMILY MUSEUM in San Francisco
Die NYT bringt heute eine ausführliche und detaillierte Rezension von Edward Rothstein zur am Donnerstag bevorstehenden Eröffnung des neuen WALT DISNEY FAMILY MUSEUM im Presidio von San Francisco.
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Donnerstag, 27. August 2009
"They’re never Sherlock Holmes."
Kimmelman über den "Tatort"
Es ist beruhigend zu wissen, dass auch in der New York Times das Sommerloch noch wütet. Kaum anders ist zu erklären, dass Michael Kimmelman in der NYT den werten Lesern heute die kulturgeschichtliche Bedeutung der ARD-"Totort"-Sendereihe als eine Art deutsches Küchenmöbel erklären darf. Dass die Erinnerung an TV-Schmuckstücke der 1970er- und 1980er-Jahre durch eine Inflationierung von Sendeplätzen mittels Imitaten zu verblassen droht, darf man den heute aufgeblasenen Psychodramen im Schleuderwaschgang anlasten. Deutschland als das Land mit der psychischen Dysfunktion. Am Schlimmsten sind dann die TV-Trailer, die einem diese Fiktion-Soße schon vorneweg erschauern lassen. -- Im "Taxi nach Leipzig" hatte man noch Zeit für "Stuttgart Blüten"; heute rascheln die Drehbücher nach Skriptdoktoren und Produktionsberatern, ein Schatteneffekt der ausdifferenzierten Produktionsindustrie mit ihren Ausbildungsarmadas. Ich muss dann immer hüsteln, weil man im Dialog das Drehbuch rascheln hört. Ein generelles Problem heutiger insbesondere deutscher TV-Fiktionen.
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Dienstag, 2. Juni 2009
New Imax
In der New York Times vom 1. Juni ein längerer Beitrag von Brooks Barnes über den Zickzack-Kurs der Imax-Corporation, nach gut 40 Jahren den eingeschlagenen Erfolgsweg zu halten, ohne die Marke durch neue, zu kleine Imax-Bildwände als An- und Einbauten in Multiplex-Anlagen zu vergraulen, zumal dort die Tage des horizontal durch den Projektor laufenden 70-mm-Filmstreifens zugunsten von Ceap-Digital bald endgültig vorbei sein dürften (und dies auch der tiefere Grund für die kleineren Bildwände wohl ist). Robert Ebert wird in dem Beitrag ebenfalls zitiert, der ja schon mit seinen kritischen Kommentaren zu 3-D gepunktet hatte.
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Sonntag, 31. Mai 2009
CYBERWAR
Diese Topmeldung der New York Times von heute von Christopher Drew und dem von mir sehr geschätzten John Markoff macht deutlich, dass das Internet keine große Zukunft haben wird, denn es wird mit einer Soldatenstärke von fast 100.000 Hackern dann alleine in den USA nicht mehr als Kommunikationsmittel bei wirklichen Krisensituationen funktionstüchtig sein und kommunikativ helfen können.
Es ist besser, man überlegt sich jetzt eine Alternative oder andere Möglichkeiten.
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Es ist besser, man überlegt sich jetzt eine Alternative oder andere Möglichkeiten.
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Donnerstag, 28. Mai 2009
Jonas Mekas
DIe New York Times meldet heute, dass Jonas Mekas Anthology Film Archive und die "Film-Makers’ Cooperative" einen Gönner für die Vermietung von neuen, großzügigen Räumlichkeiten in Manhattan gefunden hat, nachdem die Zukunft des Projektes von Jonas Mekas durch Kündigung der bisherigen Mieträumlichkeiten fraglich geworden war. Eine schöne amerikanische Geschichte der positiven Wendung, auf die man hierzulande besser nicht hoffen sollte. Zuwenig Immobilien-Haie sind in hiesigen Breiten und Längen kino-affin, beziehungsweise haben sich die Kino-Affinen eben im Immo-Haien-Teich verhoben.
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Dienstag, 26. Mai 2009
"Neues Leben für Polaroid"
heute in der New York Times
Die Bemühungen um eine Wiederbelebung von Produkten der Polaroid-Sofortbildtechnik haben es heute in die Druckausgabe der New York Times geschafft; der Artikel ist auch online verfügbar. Besonders markant der Hinweis, dass, wenn alle in eine Richtung laufen, sich Nischen am verlassenen Ort ergeben, die in einer Weise genutzt werden können, wie man es sich zuvor kaum vorstellen konnte. Daher und darin ist der Fall Polaroid Beispiel gebend.
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Freitag, 22. Mai 2009
Diaschau mit Steven Soderbergh
Auf der Website der NYT kommentiert heute Steven Soderbergh den Gebrauch der RED-Cinekamera bei seiner Produktion und Kameraarbeit von "The Girlfriend Experience." Diese Web-Diashau trägt den Titel "Mood Lighting", weil die Cinematographie mehr oder weniger auf der Benutzung von "available light" basiert.
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Dienstag, 19. Mai 2009
The Lens
Unter der URL
http://lens.blogs.nytimes.com/
hat gestern das neue Fotojournalismus-Blog der New York Times unter dem Titel "Lens" seine Pforten geöffnet.
In der Selbstdefinition ließt sich das so:
Lens is the photojournalism blog of The New York Times, presenting the finest and most interesting visual and multimedia reporting — photographs, videos and slide shows. A showcase for Times photographers, it also seeks to highlight the best work of other newspapers, magazines and news and picture agencies; in print, in books, in galleries, in museums and on the Web. And it will draw on The Times's own pictorial archive, numbering in the millions of images and going back to the early 20th century
Man darf dies wohl auch als Antwort des NYT-Verlags auf das Online-Verfügbarmachen jener Millionen von Archivbildern des legendären LIFE-Magazins durch Google werten.
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http://lens.blogs.nytimes.com/
hat gestern das neue Fotojournalismus-Blog der New York Times unter dem Titel "Lens" seine Pforten geöffnet.
In der Selbstdefinition ließt sich das so:
Lens is the photojournalism blog of The New York Times, presenting the finest and most interesting visual and multimedia reporting — photographs, videos and slide shows. A showcase for Times photographers, it also seeks to highlight the best work of other newspapers, magazines and news and picture agencies; in print, in books, in galleries, in museums and on the Web. And it will draw on The Times's own pictorial archive, numbering in the millions of images and going back to the early 20th century
Man darf dies wohl auch als Antwort des NYT-Verlags auf das Online-Verfügbarmachen jener Millionen von Archivbildern des legendären LIFE-Magazins durch Google werten.
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Montag, 18. Mai 2009
US-Nachrufkultur: Amateurfilmer Sid Laverants
Was ich an der Nachrufkultur in den USA so sehr schätze, ist die Tatsache, dass dort auch Menschen einen Nachruf sich verdient haben, die es hierzulande nie ins altehrwürdige Feuilleton geschafft hätten, zum Beispiel der wichtigste Amateurfilmer, Pionier, Mehrinstrumentespieler und Flugzeugbauer Sid Laverents, der gerade nach Vollendung seines 100. Geburtstags verstorben ist. Der Nachruf auf ihn in der NYT findet sich HIER.
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Sonntag, 17. Mai 2009
Pixar's Designarbeit bei "Up"
In der NYT von heute ein Beitrag über die Design-Entwicklungsarbeit an den Firguren von Pixar's "UP". Zusätzlich gibt es eine mehrschichtige Diashow mit Audiokommentar.
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