Wie schnell sich mit der technischen Umstellung durch Digitalisierung der Begriff von Kino grundsätzlich verändert, zeigt der Bericht von heute in der Berliner Morgenpost über die Übertragung des Londoner Robin Williams Konzerts ins Berliner Kino Astor. Zwar sind Bühnenübertragungen nicht mehr neu - der New Yorker Metropolitan Opera wegen - aber mit was will man sonst Kinos bespielen, wenn das Auswertungsfenster für Spielfilme von drei Wochen auf ein einziges Wochenende schrumpfen sollte? Das derzeitige massive Investment in proprietäre Satelliten-Technik bei den großen Kino-Ketten zeigt, dass die Technik auch genutzt und refinanziert werden will. Digitalprojektor und 3-D-Technik sind also nur Teil des inhaltlichen Shifts, zu dem auch exklusiver Zugang zu Direktübertragungen von Live-Events gehören dürfte. Will man den Shift auf den Begriff bringen, so müsste man den Wechsel vom Werk zum Programm attestieren. Beim 35-mm-Filmstreifen gab es immer nur Werke, für die eine gewaltige Maschinerie in Gang gesetzt wurde; mit der "Großen Fernsehstube" regrediert das Kino letztlich statt sich durch seine Begrenzung entfalten zu können.
ATRIUM
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Mittwoch, 21. Oktober 2009
Samstag, 7. März 2009
Chronologie der Magnetbandtechnik
Wie der Verlag der Buchreihe "Weltwunder der Kinematographie - Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Filmtechnik" mitteilt, ist die Erstauflage der neunten Ausgabe der Fachbuchreihe mit dem Titel: "ZEITSCHICHTEN - Magnetbandtechnik als Kulturträger | Erfinder-Biographien und Erfindunggen | Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Musik-, Film- und Videoproduktion" seit einigen Tagen vergriffen.
Es ist nach Verlagsangaben eine Neuauflage des inzwischen als "Engel, Kuper, Bell" bekannten Standardwerks zur Geschichte der Magnetbandtechnik für das 4. Quartal 2009 geplant, die allerdings nicht "auf Halde" produziert werden wird. Der Verlag empfiehlt daher dringend, bei einer lokalen Buchhandlung ihres Vertrauens aus dem Pool der Nachauflage bereits jetzt ein Exemplar mit Vormerkung zu bestellen. Der Verkaufpreis des Hardcover-Bandes mit einem Umfang von 634 Seiten, einem Gewicht von knapp 2kg und mit 3.747 Fußnoten bleibt nach Verlagsangaben bis Jahresende 2009 stabil bei € 149,-
ATRIUM
Es ist nach Verlagsangaben eine Neuauflage des inzwischen als "Engel, Kuper, Bell" bekannten Standardwerks zur Geschichte der Magnetbandtechnik für das 4. Quartal 2009 geplant, die allerdings nicht "auf Halde" produziert werden wird. Der Verlag empfiehlt daher dringend, bei einer lokalen Buchhandlung ihres Vertrauens aus dem Pool der Nachauflage bereits jetzt ein Exemplar mit Vormerkung zu bestellen. Der Verkaufpreis des Hardcover-Bandes mit einem Umfang von 634 Seiten, einem Gewicht von knapp 2kg und mit 3.747 Fußnoten bleibt nach Verlagsangaben bis Jahresende 2009 stabil bei € 149,-
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