Als kleiner Programmhinweis: Von mir gibt es diesen Sonntag im Filmmagazin des "Deutschlandradio Kultur" einen kurzen Zwischenruf zu den Veränderungen durch 3-D im Kino. Das Filmmagazin läuft zwischen 9 und 10 Uhr am Sonntagmorgen (14.3.) auf den Wellen des DLR-Kultur.
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Freitag, 12. März 2010
Montag, 12. Oktober 2009
Kulturelles Driften
Gleich drei Mal bin ich heute auf "Kulturelles Driften" als schleichender, derzeit vorherrschender Kulturprozess gestoßen. Einmal ist mir die diesjährige Film-Ausgabe des BELIEVER Magazins aus San Francisco erneut in die Hände gefallen, mit dem sehr lesenswerten Beitrag von C.S. LEIGH über "CONTEMPLATING THE NEW PHYSICALITY OF CINEMA".
Zum anderen hat sich Rüdiger Suchsland gestern und heute in TELEPOLIS detailliert, vielschichtig und nuanciert über "Polanski und seine Feinde" geäußert; ein Beitrag, der den "Fall Polanski" eher als einen Fall durch "Kulturelles Driften" erkennen lässt.
Dass schließlich aus dem Wesenskern politischer Repräsentation im Nationalstaat eine zunehmend identitätslose Hülle gemäß dem "Malen nach Zahlen" geworden ist, scheint mir nach aktuellen Farbenspielereien auf den Paletten von Schwarz-Gelb-Grün, über Rot-Rot-Grün, Schwarz-Rot, Rot-Rot, Schwarz-Gelb bis zu Rot-Grün ein weiteres Indiz für einen vorliegenden Fall von "Kulturellem Driften" zu bedeuten. Wie gut, dass das Deutschlandradio am Wochenende des 17./18.10.09 eine dreistündige "Lange Nacht" (jeweils auf DLF und DLR) veranstaltet zur bedeutenden Wiederkehr des Denkens von Leopold Kohr (und kurz nach seinem 100. Geburtstag).
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Zum anderen hat sich Rüdiger Suchsland gestern und heute in TELEPOLIS detailliert, vielschichtig und nuanciert über "Polanski und seine Feinde" geäußert; ein Beitrag, der den "Fall Polanski" eher als einen Fall durch "Kulturelles Driften" erkennen lässt.
Dass schließlich aus dem Wesenskern politischer Repräsentation im Nationalstaat eine zunehmend identitätslose Hülle gemäß dem "Malen nach Zahlen" geworden ist, scheint mir nach aktuellen Farbenspielereien auf den Paletten von Schwarz-Gelb-Grün, über Rot-Rot-Grün, Schwarz-Rot, Rot-Rot, Schwarz-Gelb bis zu Rot-Grün ein weiteres Indiz für einen vorliegenden Fall von "Kulturellem Driften" zu bedeuten. Wie gut, dass das Deutschlandradio am Wochenende des 17./18.10.09 eine dreistündige "Lange Nacht" (jeweils auf DLF und DLR) veranstaltet zur bedeutenden Wiederkehr des Denkens von Leopold Kohr (und kurz nach seinem 100. Geburtstag).
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The Believer
Donnerstag, 6. August 2009
5. Globians doc fest Berlin 2009
Medien-Berichte vom Festivaldurchgang
EXBERLINER, Zitty und tip-Magazin brachten in ihren aktuellen Ausgaben Vorab-Berichte zum demnächst bevorstehenden Durchlauf des 5. Globians Doc Fest Berlin. Der Tagesspiegel berichtet in seiner heutigen Ausgabe in einem Beitrag von Silvia Hallensleben vom Eröffnungsfilm "A Grain of Sand" des Globians Doc Fest. Zitat: "Das Globians doc fest ist dieses Jahr aus Potsdam ins Weißenseer Toni-Kino gezogen und macht sich mit insgesamt 58 Filmen für eine Kultur der globalen Kommunikation von unten stark. Engagement und Vielfalt sind garantiert."Beim Deutschlandradio Kultur sind voraussichtlich zwei Festivalberichte vorgesehen. Einmal am Eröffnungsabend des Festivals, am Mittwoch, 12. August, kurz nach 19.00 Uhr in der Moderation von Jürgen Liebing und zum Festivalabschluss am 15. oder 16. August ein Festival-Fazit von Bernd Sobolla in FAZIT der KulturAktuell-Redaktion nach 23.00 Uhr. Auch das Kulturradio des rbb bringt am Mittwoch, 12.08. ein Porträt, diesmal eins über das Kino Toni in Berlin-Weißensee, also das Festivalkino des Globians Doc Fest. (Sendungen im rbb-Kulturradio zwischen 5.00 und 6.00 Uhr morgens und nachmittags zwischen 15.00 und 16.00 h als Wiederholung). –– "Stilbruch" und "Filmvorführer" sind im wohlverdienten Fernseh-Urlaub des Sommerlochs, das es bei Globians bekanntermaßen ja nicht gibt...
Globians doc fest Berlin
August 12 - 17, 2009
Kino Toni Antonplatz
www.globians.com
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Sonntag, 24. Mai 2009
Wieland Speck
Beim heutigen "Kulturtermin" im Deutschlandfunk ein knapp halbstündiges Radiogespräch mit dem Berlinale Panorama-Sektionsleiter und Festivalmacher Wieland Speck aus Anlass des Abschlusses der Filmfestspiele von Cannes. Das Gespräch trägt den Titel "Cannes und die Zukunft des Kinos?" und ist zugleich auch eine Auseinandersetzung zur Frage der Zukunft von Filmfestivals. Die Radiosendung ist als Podcast-konfektionierte MP3-Datei "downloadbar".
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Donnerstag, 21. Mai 2009
Singularität, Urknall und Multiversum:
Wenn man nicht weiß, wieviele Universen es gibt,
dann sollte man nicht am Urknall experimentieren.
Heute gab es in der Sendereihe WISSENSCHAFT IM BRENNPUNKT vom Deutschlandfunk (DLF) ein Feature von Frank Grotelüschen mit dem Thema: "Jenseits des Urknalls — Was vor dem Beginn der Zeit geschah". Das war sehr hörenswert, weil zu viele Theorien darauf immer mehr hindeuten, dass es nicht nur ein Universum gibt, sondern gleich viele, wahrscheinlich unendlich viele, Multiversums, Multiversa eben. Die Audioaufzeichnung vom DLF gib es als MP3-Download; ebenfalls gibt es eine Transkription der Sendung mit Literaturhinweisen.
Das Thema ist insofern interessant, als dass man ja bei CERN in der Schweiz, als jenem dankenswerten Ermöglicher von "20 Jahren www", derzeit noch guten Glaubens daran arbeitet, den "Large Hadron Collider" (LHC) wieder zum Laufen zu bekommen. Dort möchte man experimentell die Bedingungen des Urknalls endlich praktisch herstellen können, um zu verstehen, wie ein Urknall funktioniert. Dumm nur, dass ein größerer Betriebsunfall diese Inbetriebnahme zunächst verhindert hatte. Allerdinigs halte ich es hier, wie auch im Fall der Verhinderung einer Beinaheexplosion von zwei zusammenstossenden und atomgetriebenen U-Booten mit Atomwaffen an Bord (in etwa zur selben Zeit wie der Betriebsunfall beim LHC), eher für einen Eingriff des Weltgeistes, dass Katastrophen in beiden Fällen zunächst verhindert wurden. Beim letzteren die Katastrophe durch Blödheit: Wenn man Stealth-U-Boote baut, dann stoßen die als gefährliche Fahrzeuge eben zusammen, wenn die sich gegenseitig nicht sehen und erkennen können. Beim ersten Fall sollte man es sich schon mehr als einmal am Tag überlegen, ob das bei allem Forscherdrang wirklich eine so günstige Gelegenheit ist, die Qualität des Urknalls wieder herstellen zu wollen (auch wenn es "nur um 100 Atome" geht) — ober ob man nicht lieber noch zwei bis zehn Jahre wartet, bis sich die neuen Theorien um das Multiversum vielleicht durch Verfikation oder Falsifikation in ihrer Wirkung für uns in eben diesem Universum als Teil als Multiversum geklärt haben.
Das ist dann auch der Grund, warum wir beim kommenden Globians Doc Fest Berlin eine dritte Sonderveranstaltung planen zum Thema "Der Large Hadron Collider (LHC) als gefährliche Maschine des Weltuntergangs". Wir werden, so wie es derzeit bei der Filmsichtung zum Globians Doc Fest ausschaut, auch einen Dokfilm zum Thema mit dabei haben und hoffen auf eine spannende Diskussion zum Thema. Weitere Nachrichten zum Thema folgen.
ATRIUM
Das Thema ist insofern interessant, als dass man ja bei CERN in der Schweiz, als jenem dankenswerten Ermöglicher von "20 Jahren www", derzeit noch guten Glaubens daran arbeitet, den "Large Hadron Collider" (LHC) wieder zum Laufen zu bekommen. Dort möchte man experimentell die Bedingungen des Urknalls endlich praktisch herstellen können, um zu verstehen, wie ein Urknall funktioniert. Dumm nur, dass ein größerer Betriebsunfall diese Inbetriebnahme zunächst verhindert hatte. Allerdinigs halte ich es hier, wie auch im Fall der Verhinderung einer Beinaheexplosion von zwei zusammenstossenden und atomgetriebenen U-Booten mit Atomwaffen an Bord (in etwa zur selben Zeit wie der Betriebsunfall beim LHC), eher für einen Eingriff des Weltgeistes, dass Katastrophen in beiden Fällen zunächst verhindert wurden. Beim letzteren die Katastrophe durch Blödheit: Wenn man Stealth-U-Boote baut, dann stoßen die als gefährliche Fahrzeuge eben zusammen, wenn die sich gegenseitig nicht sehen und erkennen können. Beim ersten Fall sollte man es sich schon mehr als einmal am Tag überlegen, ob das bei allem Forscherdrang wirklich eine so günstige Gelegenheit ist, die Qualität des Urknalls wieder herstellen zu wollen (auch wenn es "nur um 100 Atome" geht) — ober ob man nicht lieber noch zwei bis zehn Jahre wartet, bis sich die neuen Theorien um das Multiversum vielleicht durch Verfikation oder Falsifikation in ihrer Wirkung für uns in eben diesem Universum als Teil als Multiversum geklärt haben.
Das ist dann auch der Grund, warum wir beim kommenden Globians Doc Fest Berlin eine dritte Sonderveranstaltung planen zum Thema "Der Large Hadron Collider (LHC) als gefährliche Maschine des Weltuntergangs". Wir werden, so wie es derzeit bei der Filmsichtung zum Globians Doc Fest ausschaut, auch einen Dokfilm zum Thema mit dabei haben und hoffen auf eine spannende Diskussion zum Thema. Weitere Nachrichten zum Thema folgen.
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Sonntag, 10. Mai 2009
Peter Krieg
Peter Krieg war heute bei den "Zwischentönen" im Deutschlandfunk (zwischen 13.30 und 15.00 h) zu Gast. Es war sehr aufschlussreich, von ihm etwas ausführlicher über seinen biographischen Hintergrund zu erfahren. Da lohnt schon fast eine Biographie, auf die wir nun alle warten. Schade, dass es wegen Musiken keinen Online-Abruf der Sendung gibt.
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Sonntag, 19. April 2009
Night of the Hunter
Gestern im DLR/DLF die Ursendung des filmkundlichen Hörspiels "Minutentexte" der beiden Berliner Autoren Michael Baute und Volker Pantenburg nach ihrem gleichnamigen Filmbuch zu Charles Laughtons 'Night of the Hunter' (1955) — und nicht zu verwechseln mit der Zugabe-CD zur Buchsonderausgabe. Angesichts des Mangels einer Repräsentanz der Filmgeschichte in den Massenmedien ein willkommener, essayistischer Beitrag, den man gerne auch als Audiotonspur einer Re-Edition des Films auf Silberscheibe als Bonusmaterial wieder begegnen wollen würde. Im Anschluß an die Ursendung im Radio gab es noch ein "Making-of" zum Höressay, ein Gespräch mit den beiden Autoren Baute und Pantenburg. Bedauerlicherweise werden im Internet-Archiv von DLR/DLF keine Hörspiele vorgehalten, auch wenn man beim Sendeformat "Aus den Archiven" die Sendereihe 'Allein gegen Alle' wiederhören kann. Jedenfalls machte die Sendung Lust auf den Film — und das ist in weitgehend filmgeschichtslosen medialen Zeiten schon sehr viel wert. Baute und Pantenburg betreiben das Weblog "New Filmkritik", wie man dem "Making-of"-Gespräch entnehmen konnte; Grund genug, es links in die hiesige Linkliste mit aufzunehmen.
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Samstag, 4. April 2009
3-D — nur das nächste "Sensurround" oder doch ein Paradigmenwechsel für das Kino wie der Tonfilm?
USA Today brachte am 1. April einen längeren, abwägenden Artikel, wie sich die US-Kinobranche zur 3-D-Konversion stellt. Dabei bleibt unentschieden, ob 3-D als eine vorübergehende Mode (vergleichbar etwa mit "Sensurround" oder im Online-Bereich mit SecondLife) einzuschätzen ist — oder ob es sich um einen grundlegenden Medienwechsel wie bei der Umstellung vom Stumm- zum Tonfilm handelt. Der Text wertet gegen Ende, dass es, solange es sich bei 3-D um eine Reihung von Animationsfilmen mit entsprechender Effekt-Häufung handelt, es stets die cinematisch erzählten Geschichten sind und sein werden, die Menschen vor Leinwänden in Kinos versammeln läßt — und nachhaltig eben nicht irgend welche Gimmicks und Gadgets im Modegeschmack der Zeit. Von der ungelösten Brillenproblematik (Logistik, Bürde, Hygiene, Eigentumsrecht, Mietsysteme, Schwund etc.) einmal ganz abgesehen.
Es gilt aber auch die Aussage jener Mutter von Kindern, die gegenüber der vorherrschenden und dominanten Computerspielästhetik keinen Abstieg ins Kino vornehmen möchten. In die gleiche Bresche müsste man argumentieren, warum ein Katastrophen-Alarmsystem wie Twitter zur neuen Freizeitdauerbeschäftigung mutieren konnte und Nintendo mit der DSi ein Spielzeug in den Markt drückt mit Features, die niemand wirklich braucht, wenn er oder sie die Welt wahrnehmen und mit ihr interagieren möchte. Es gab aber auch einmal die Hula-Hop-Manie — und auch die ist wieder vergangen. Zeitgeist ist kein guter Lehrer.
Dass von Sensurround allerdings der Subwoofer dem Kino gelieben ist, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht solle man auch bei 3-D einmal dramaturgisch "um die Ecke denken".
In einem NYT-Artikel von heute wird deutlich, dass das Unbehagen am Google-Monopol in Sachen "Bücherdigitalisierung aller Zeiten" auch in den USA wächst. Brewster Kahle vom Internet Archive kommt in dem Beitrag ebenfalls zu Wort. Dass die Angelegenheit auch uns hier in Deutschland und Europa betrifft (und damit zeigt, wie fragwürdig ein nationalstaatliches Urheberrecht ist) zeigte sich mir letzte Woche durch einen ausführlichen Informationsbrief der VG-Wort in der Angelegenheit des fragwürdigen "Out of Court"-Settlement. Das Problem scheint mir allerdings nicht das Projekt selbst zu sein, alle Bücher aller Zeiten digital zugänglich zu machen, sondern einzig in der monopolistischen Marktmacht von Google zu liegen. Hier wäre weltweit in einem weiteren G50-Gipfel eine Deregulierung einzuleiten. Entweder man zerschlägt Google in Baby-Googies oder man sozialisiert den Laden in einem neuen Modell nach öffentlich-rechtlichem Modell. Und ich bin der Auffassung, dass im neuen Medienmix auch die bestehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland ihren gerechten 10 %igen Anteil an einer neu einzuführenden Kulturflatrate (statt der GEZ-Gebühr) weiterhin erhalten sollten. Dafür war das Feature von gestern als "Nachruf auf die Magnetbandzeit" im DLF dann doch recht gut für eine allgemeine Hörerschaft.
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Es gilt aber auch die Aussage jener Mutter von Kindern, die gegenüber der vorherrschenden und dominanten Computerspielästhetik keinen Abstieg ins Kino vornehmen möchten. In die gleiche Bresche müsste man argumentieren, warum ein Katastrophen-Alarmsystem wie Twitter zur neuen Freizeitdauerbeschäftigung mutieren konnte und Nintendo mit der DSi ein Spielzeug in den Markt drückt mit Features, die niemand wirklich braucht, wenn er oder sie die Welt wahrnehmen und mit ihr interagieren möchte. Es gab aber auch einmal die Hula-Hop-Manie — und auch die ist wieder vergangen. Zeitgeist ist kein guter Lehrer.
Dass von Sensurround allerdings der Subwoofer dem Kino gelieben ist, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht solle man auch bei 3-D einmal dramaturgisch "um die Ecke denken".
In einem NYT-Artikel von heute wird deutlich, dass das Unbehagen am Google-Monopol in Sachen "Bücherdigitalisierung aller Zeiten" auch in den USA wächst. Brewster Kahle vom Internet Archive kommt in dem Beitrag ebenfalls zu Wort. Dass die Angelegenheit auch uns hier in Deutschland und Europa betrifft (und damit zeigt, wie fragwürdig ein nationalstaatliches Urheberrecht ist) zeigte sich mir letzte Woche durch einen ausführlichen Informationsbrief der VG-Wort in der Angelegenheit des fragwürdigen "Out of Court"-Settlement. Das Problem scheint mir allerdings nicht das Projekt selbst zu sein, alle Bücher aller Zeiten digital zugänglich zu machen, sondern einzig in der monopolistischen Marktmacht von Google zu liegen. Hier wäre weltweit in einem weiteren G50-Gipfel eine Deregulierung einzuleiten. Entweder man zerschlägt Google in Baby-Googies oder man sozialisiert den Laden in einem neuen Modell nach öffentlich-rechtlichem Modell. Und ich bin der Auffassung, dass im neuen Medienmix auch die bestehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland ihren gerechten 10 %igen Anteil an einer neu einzuführenden Kulturflatrate (statt der GEZ-Gebühr) weiterhin erhalten sollten. Dafür war das Feature von gestern als "Nachruf auf die Magnetbandzeit" im DLF dann doch recht gut für eine allgemeine Hörerschaft.
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Samstag, 28. März 2009
Ein Radio-Nachruf auf die Magnetbandzeit
Der Deutschlandfunk Köln sendet in Erstausstrahlung am 03. April 2009 zwischen 20.10 und 21 h ein Radiofeature mit dem Titel "Das Radio als Welterzähler" als "Nachruf auf die Magnetbandzeit", wie es im Untertitel der Sendung heißt. Die Autoren-Community unserer Buchveröffentlichung mit dem Titel "Zeitschichten - Magnetbandtechnik als Kulturträger" als Band 9 der Publikationsreihe "Weltwunder der Kinematographie" ist schon sehr gespannt darauf, wo welche Information verbreitet wird, die der Feature-Autor nur aus den "Zeitschichten" entnommen haben kann - und ob er die Quelle nennt!
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