Dienstag, 26. Mai 2009

16mm anamorphotisch

Die Juni-Ausgabe des "Film&TV Kamermann" vom 20. Mai ist durchgängig besonders lesenswert. Nicht nur erfahren wir von Franz Kraus von ARRI die ökonomische Dellenwirkung durch der RED-Bewegung aufs eigene Haus und die Bilanz, sondern auch, dass man 16-mm-Negativ ganz hervorragend in Kambodscha (wohl spährisch) belichten kann, aber auch mittels neuer Anamorphote in Scope; durch viele Beiträge zieht sich eine — durch D.I. entstandende — hybride Arbeitsweise, wenn für Medium-Shots eben 16-mm-Format genommen wird, während bei Landschaftstotalen mit dem besonderen Glanz dann auch zu 35-mm gegriffen wird, und so die "hybride Arbeitsweise" ganz neuen Sinn bekommt. Ein längerer NAB-Report belegt fast menschenleere Gänge an den ersten Messetagen bei einer Explosion von neuen Produktvorstellungen auf dem Gebiet der PL-Mount-Optiken, was wiederum dem Push durch RED und Sonys Digital Cinema Kameras zu verdanken ist. Schließlich, dass man mit LomoScope, also russischen Aufnahmeanamorphoten, auch ganz hervorragend in Deutschland arbeiten kann — und, dass man TechniScope 2-Perf auch für 1 : 1,85 adaptieren kann, wenn man besonders intensiv in München bettelt. In der Rubrik der Kurzmeldungen fiel auf, dass FAB nach der eigentlich immobilienbedingten Insolvenz tatsächlich den Sendebetrieb eingestellt hat. (war mir bislang noch entgangen). Was wohl aus "Ars Vivendi" werden wird? — Wie immer beim "Kameramann" muß man sich noch mit der Druckausgabe begnügen. Nichts online...

ATRIUM

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